Montag, 7. August 2017

Hier, an der Quelle…





Augustˊs Füllhorn

Kaum auf der Höhe des Jahres und es liegt schon 
deutlich spürbar in der Luft diese besondere Stimmung des Spätsommers… 
der Ährenmond ist da, 
warmherzig und großzügig mit einem Füllhorn voller Geschenke.

Es ist die Erntezeit, wie jedes Jahr und dies beschäftigte mich einmal mehr, als sonst…

Die Fülle ernten, ist, wie Danke sagen

Es ist die Dankbarkeit und die Wertschätzung des Überflusses, der uns vergönnt ist, 
dass alles da ist, alles für uns, was wir zum Leben brauchen und vieles mehr…

Andere in der Welt vielerorts müssen ums Überleben kämpfen, wir nicht.
Das ist Luxus und nicht selbstverständlich, nur, 
weil wir es anders nicht kennen und schon immer Dach über Kopf 
und genug zum Essen hatten. 

Es ist die Freude daran, dass uns so gut geht.

Die schönsten Geschenke sind für mich die, die man nicht sieht.
Unsichtbare Geschenke.

Solch unsichtbare Geschenke sind, wie ein Zauberspruch und haben Kraft, 
Dinge in Bewegung zu setzten - es ist der Stoff, aus dem die Träume sind.



Quelle



Das schönste Geschenk des Ährenmondes war Helgas Gedicht, 
welches sie mir in einem Kommentar überlassen hat:


 „…Hier an der Quelle,
jenseits vom Wünschen,
jenseits vom Denken,
steht die Zeit still.
Freiheit ist hier,
Friede ist hier
und Liebe…“




Quelle


Quelle


Quelle



Die Zeilen gingen mir nicht aus dem Kopf…

Danke dir, liebe Helga für diese Zeilen, die viel mehr, als die Zeilen sind, es verbergen sich Welten dazwischen, die mit jedem Wort näher rücken und ins Bewusstsein kommen 
und ich erinnere mich an die Zeit vor zwanzig Jahren. 
Es war Oktober, goldener Herbst und ich hatte einen Unfall, einen Bruch, 
der mich aus dem unbewussten Leben herauskatapultierte und wortwörtlich mit der oberflächlichen Zeit gebrochen hat.



Quelle




Neue Wege und neue Türchen standen offen und ich lernte und fing an, zu begreifen, 
warum ich hier bin und warum die Dinge so sind, wie sie sind und warum das geschieht, was geschieht…



Und diese Worte

 „…Hier an der Quelle,
jenseits vom Wünschen,
jenseits vom Denken…“

haben mit dem zu tun, was ich damals begriffen und erspürt habe.
Es ist, wie sich erinnern an etwas, was ich mit dem Wort nicht umfassen kann… und es ist ein großer Reichtum.
 Sich dessen bewusst zu sein ist die Lebenskunst und dieses kostbare Geschenk 
immer zu spüren und zu leben…






Alles Liebe und Wunderbare :)



Eure Grażyna
https://www.pinterest.de/grazyna_jansen/

Quelle:etherealthoughts.tumblr.com
 Möchtet ihr wissen, wohin das Türchen führt? Hier ist der Schlüssel. 
Ihr werdet zu meinen Gärten, wie ich die nenne, auf Pinterest gelangen, die einige der Schätze meiner inneren Kammer bewahren.

Wenn ihr euch dort zuhause fühlt, folgt mir einfach. 
Ich freue mich auf Euch!









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Kommentare:

  1. Liebe Grazyna,
    was für ein wudnerbare Post! Das Gedicht von Helga ist wirklich bezaubernd und läßt einem zum nachdenken kommen! Ich danke Dir, daß Du es mit uns geteilt hast!
    Deine Bilder sind wie immer verzaubernd und bezaubernd schön!
    Hab eine wundervolle neue Woche!
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

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    1. Ja, liebe Claudia, manches erschließt sich mir erst jetzt, wie dieser Satz „… steht die Zeit Stil…“ – man muss sich für diese Zeilen viel Zeit nehmen, um die versuchen zu begreifen und zu verinnerlichen.
      Hab feine Augustwoche, deine Grażyna

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  2. Liebe Grazyna, so ein schönes Gedicht. Ich hab es mir gleich in meinem Gedichtebüchlein eintragen müssen. Und es stimmt nachdenklich.Manche Dinge die geschehen, werden ernüchternd und lassen einen kämpfen und reifen. Das ist das Leben, es zeigt uns, das wir immer wieder vom geraden Weg abkommen können und andere Wege, oftmals Umwege gehen müssen mit Anstrengungen ,Energie und Kraft. Schick dir ganz ganz liebe Grüße, Moni

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    1. Ja, wir müssen immer wieder von dem Weg weichen, wenn er zu starr oder zu „glatt“ geworden ist oder, wenn er uns zu weit weg von dem, was wir zu lernen und zu geben haben, führt.
      Und, wenn wir weit weg von uns selbst sind, von unseren Kern – der Seele, so braucht es eines Anstoßes von außen, wenn sanfte Schubse nicht helfen - kenne ich gut.
      Das Gedicht von Helga kam auch zeitlich gesehen, natürlich passend.
      Danke für den Besuch, liebe Moni.
      Allerliebste Augustgrüße von deiner Grażyna

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  3. Liebe Grażyna, die Zeit der Ernte kommt nun, alles was wir im Frühling unsres Lebens gesät haben, trägt nun seine Früchte, für die wir dankbar sein dürfen. Dankbarkeit gehört zur Quelle des Lebens, aus der wir Kraft schöpfen können, wenn wir einmal eine Durststrecke haben. Schöne wunderbare Gedanken von Dir und lieben Dank für deine ebensolchen in meinem Post. Herzlichst, Ulla

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    1. „Dankbarkeit gehört zur Quelle des Lebens, aus der wir Kraft schöpfen können, wenn wir einmal eine Durststrecke haben.“ – das hast du wunderschön in einem Satz zusammengefast, liebe Ulla.
      Diese Durststrecken, auch, wenn nicht wenig, sind Momentanaufnahmen und daran sollen wir denken und nicht so viel Gewicht daran hängen. Ich weiß, in Wirklichkeit ist dies oft nicht leicht und dennoch so ziemlich leicht fallen mir so viele Gründe ein, um dankbar zu sein…
      Schön, dass du hier warst, liebe Ulla.
      Ich wünsche dir einen tollen Ärenmond, deine Grażyna

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  4. Liebe Grażyna,,
    da lese ich den ersten Abschnitt von Deinem heutigen Post und denke Du hast mich belauscht. Fast den gleichen Wortlaut (von der Dankbarkeit,der Wertschätzung des Überflusses und der Ernte,) habe ich zu meiner Freundin und zu meinem Mann heute auf der Hollywoodschaukel gesagt.
    Das ist erstaunlich.Und dann las ich weiter, spürte Deine Freude über meine Worte... und diese wundervollen,lichtdurchfluteten Bilder voller Magie,- da sind mir doch glatt die Tränchen gelaufen.
    Ich möchte Dich ganz still umarmen liebe Grażyna.
    Deine Helga

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    1. Ohne viel Worte, eigentlich ganz ohne Worte eine innige Umarmung zurück, liebe Helga:))
      PS. Hollywoodschaukel hört sich gut an… ich müsste spontan an die Wiege für Erwachsene denken... Lass es dir gut gehen, du Liebe:)

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  5. Helgas Gedicht
    und dann dein Zeilen dazu, das hat mich berührt.
    Ausgeschmückt mit diesen Traum-Fotos ist es ein wundervoller Post geworden.
    Schön, so etwas am frühen Morgen zu lesen.
    ♥lichst Jutta

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    1. Vielen Dank liebe Jutta für deine ehrlichen Worte.
      Wenn ich deine Posts lese und auch von anderen lieben Bloggerinnen, Posts, die mich anhalten, zum Nachdenken inspirieren und berühren, so freue ich mich , wenn meine Worte und die Bilder Menschen erreichen und auch tiefer, als an der Oberfläche.
      So danke dir sehr, du Liebe für deinen Besuch bei mir.
      Liebe Augustgrüße und viel Sonnenschein, der die Seele wärmt, deine Grażyna

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  6. Wunderbare Gedanken,
    die in unruhigen Zeiten
    Raum in uns suchen...

    ...wunderbar, denn heute ist hier in Augsburg das Friedensfest!
    Mit sonnigen Grüßen, Heidrun

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  7. Ein wirklich sehr schönes Gedicht, liebe Grazyna! Gerade jetzt, wo das Jahr schon langsam ins "fortgeschrittene Alter" kommt, uns dabei aber mit so vielem Herrlichem aus der Natur verwöhnt, sollten wir uns wirklich immer mal wieder ein paar Gedanken zum Thema "Dankbarkeit" machen. Wir können gar nicht genug dankbar sein dafür, wie gut es uns allen geht. Es fehlt an nichts, wenn wir ehrlich sind, auch wenn einige doch immer (auf sehr hohem Niveau!) jammern. Im Gegenteil, es gibt immer noch ein Zückerchen obendrauf, und vielen ist noch das nicht genug.....
    Letzten Samstag hab ich eine groooosse Papiertüte voll erntefrischen Gemüses geschenkt bekommen von jemandem, der einen riesigen Schrebergarten hegt und pflegt. Ich stand vor diesem Haufen in leuchtend bunten Farben und hab mich einfach nur gefreut. So was Schönes, Leckeres! Als ich dann an meinem grössten Topf stand und aus dem Gemüse ein herrliches Ratatouille köchelte, es nach frischem Oregano und Thymian duftete und ich mich beinahe wie eine italienische "Nonna" fühlte, da begriff ich einmal mehr, was wahres Glück ist!
    Aber auch jetzt, wo wir langsam an die Grenzen zum Herbst in unserem Leben wandern erkenne ich jeden Tag mehr, wie dankbar ich sein darf. Das Leben hat es im Grossen und Ganzen sehr gut gemeint mit mir, und die Täler, die auch ich durchschreiten musste, haben mich nur geformt, geprägt und zu dem gemacht, was ich heute bin. Die Kunst besteht darin, im vermeintlich Negativen auch das Gute zu erkennen und es zu nutzen! Mein Leben hat mir immer wieder die Gelegenheit gegeben, Bestehendes zu hinterfragen und allenfalls umzuformen. Es war nie zu meinem Schaden, im Gegenteil! Und so bin ich überaus glücklich und zufrieden mit meinem Dasein und halte trotzdem immer alle Sinne wach um der Stimme des Lebens aufmerksam zu lauschen.
    Doch, ich darf abschliessend tatsächlich behaupten: Mein Leben ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Ponyhof. Jeden Tag! ;oD
    Frohe Sommertage wünsche ich dir weiterhin, ganz herzliche Hummelzgrüsse!

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  8. Mir erging es ähnlich, als ich dieses Gedicht bei Helga las. - Es erzählt eine Geschichte, die Geschichte vom Sein und Werden. Wenn man es liest, kommt einem das Wort 'Dankbarkeit' in den Sinn. - Dankbar sein für das Leben, das man führt. Man spürt, dass diese Zeilen von einem Menschen geschrieben wurden, von dem man sagen kann: Er hat hinterfragt und erkannt. - Jetzt kommt die Zeit der Ernte, schreibst du. Eigenartig, dass ich diesen Gedanken letztens auch hatte - Ernte allerdings in Bezug auf das, was WIR gesät haben in unserem Leben. - Wir ernten eines Tages, was wir gesät haben. - Hoffen wir auf eine gute Ernte! LG und danke für deinen einfühlsamen Post! Martina

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  9. Ach ja, Grazylein, das hast Du so wunderbar getroffen. Das Füllhorn! In meinem stecken Ähren und Kletten, der Sand vom Meer (diesmal gab´s noch keine Muscheln für mich...) und Steine von einer Steilküste. Es ist unglaublich, was wir dieses Jahr haben dürfen - ja, ich bin schier fassungslos.
    Und ich entdecke jeden Tag bewusst noch mehr Geschenke - ob meine Ernte ist, dass ich nun umschwenken kann? Dass ich voll und ganz in dieser anderen Welt aufgehe? Auf jeden Fall sind es Menschen wie Du, die einen wirklich reich machen. Die mit Gedanken Geschenke machen können.
    Das hast Du schon so oft :)))
    Bis ganz bald auf neuerlichen Austausch und gemeinsames Freuen am Richtigen, Deine Méa, die schon wieder die Biege macht :))))

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  10. Liebe Grażyna, das sind wirklich sehr schöne Zeilen von Helga. Es sind Zeilen, die man in seinem Herzen hin und her bewegt, weil sie dort auf fruchtbaren Boden fallen.
    Ich wünsche Dir einen wundervollen August, der den Sommer noch in sich trägt und in dem sich der Herbst schon ankündigt. Diese Zeit des Jahres finde ich schönsten.
    glg Susanne

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  11. Liebe Grażyna! Was für wunderwunderschöne Bilder, dein Post lädt zum Träumen ein ❤ Und das Gedicht ist wundervoll, vielen Dank dafür, dass du es hier mit uns teilst! Ich weiß genau was du meinst, mit den Oberflächlichkeiten und den kleinen Geschenken. Grade in der heutigen Welt ist es schwer, sie zu erkennen.
    Ich wünsche dir eine schöne Zeit!
    Ganz liebe Grüße!
    Nina

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  12. Liebe Grażyna,
    es nimmt mir immer wieder den Atem, wenn ich Gedichte lese - und Worte, die auf so wunderbare Weise berührend sind. Worte, die uns entführen in eine Zeit unseres Lebens, mal in die Vergangenheit aber auch manchmal in die Zukunft. Es ist eine Zeitreise, wie auf einem Lichtstrahl :)
    Wie schön, dies zu teilen und zu sehen!

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und sende herzliche Grüße zu Dir
    Erika

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