Mittwoch, 15. Juli 2015

MAMA




Ich gebäre mich selbst

Niki de Saint Phalle 
Niki de Saint Phalle kam wie ein Erdbeben in meine sich nach Veränderung sehende Welt. 
Noch waren keine Konturen sichtbar, nur das Gefühl... Ihre Kunst berührte mich in einem weit abgelegenen, gut abgeschirmten Ort meiner Seele. Die Berührung war heftig. Magische Symbole, monumentale Skulpturen aus der Welt der Märchen und der Magie ließen mich nicht mehr los. Als ob ein Teil von mir sich in diesen Spiegel erkannt hatte. Sehnsücht... Magie...

Werke von Niki de Saint Phalle findet Ihr in der rechten 
Klickleiste ganz unten verlinkt. Schaut mal da rein...

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Das Wunder...
Ich sollte MAMA machen. 
Eine begehbare Skulptur für das Kindermuseum. Ein Ausstellungsobjekt für Schulklasen und Kitas Kinderlein, die auf eine spielerische und sinnliche Art Themen der Schwangerschaft und der Geburt kennenlernen sollten. Genau zehn Jahre ist das her. Jetzt bin ich im Märchenland und geschehen Wunder, dachte ich damals. 
So etwas Großes in meine Hände, nichts Besseres hätte mir passieren können. Skulpturen von Niki de Sankt Phalle erschienen augenblicklich vor meinem inneren Auge.

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Eine undefinierbare  Gewissheit, ein selbstverständliches JA! Schon diese Vorstellung, dass ich, die kleine Grażyna, die selbst keine Kinder hat... sowas Großes. Als ob sich der Traum erfüllen sollte, von dem ich nie 
zu träumen gewagt habe. Als ob er zu mir gekommen wäre und sagte: Ich bin da, wachse in mir hinein.
Ich war im siebten Himmel.

Am Anfang war die Gebärmutter...
Eine Halterung aus Eisen für Gartenschaukel und ein Hängebehältnis waren schon da und darauf werde ich die MAMA aufbauen. Zwei, drei Monate werde ich, grob geschätzt, an dem Projekt arbeiten. Zu dieser Zeit wusste ich noch nicht, dass mein Baby neun Monate brauchen wird, um auf die Welt zu kommen. Vom Auftrag bis zum Einweihung. Wie im Leben. Schon seltsam, andererseits gar nicht. Kunst und Leben sind eins. 
Das Leben spiegelt sich in der Kunst.





Die Arbeit begann im Innersten der Gebärmutter. Weiche, flauschige Textilien
 in Orange- und Rosanuancen wurden ausgesucht. Weich und kuschelig sollen Kinderlein
 hier haben. Hier ist der Eingang ins Allerheiligste...



Es nähte sich fast vom alleine. Das Nähen und ich... wir waren schon seit immer ziemlich gut miteinander. 
Wie die Nähmaschine es ausgehalten hatte, die dicken Schichten immer und immer wieder zu bewältigen,
 ist mir bis heute ein Rätsel. Sie nähte und nähte und nähte...

Hier ein Blick ins Innerste. Die vielen welligen Fältchen, um das Gefühl von Geborgenheit zu schaffen. 
Und der Nabelschnur darf nicht fehlen.


Ich nähte winzig kleine rote Glasperlchen ein als quasi rote Blutkörperchen. 
Besonders hier, im oberen Bereich sind sie gut zu sehen.


Das Abenteuer begann...
Dann kam das Holz und das Eisengerüst wurde auf einer Holzplatte mit Längstbalken befestigt. 
Bodenhaftung. Verankerung. Stabilität.





Zuerst wurden Grenzen gezogen, äußere Hautschicht sichtbar gemacht...




...und zunehmend die ersten Konturen. Eine dünne leicht formbare Schicht, quasi die erste Hautschicht, 
die den ganzen Körper trägt. Weil sie sich anpassen lässt und alles, was kommt, aufnimmt.

Ein großer Moment, das erste Aufhängen der Gebärmutter! Kaum zu 
glauben, dass hier eine begehbare MAMA Skulptur im Entstehen ist!





Es gibt für mich nur wenig, was schöner ist, als die Materie zu verändern, sie zu formen und zu kreieren.
 Aus mir selbst, durch meine Hände etwas entstehen lassen und das Leben einzuhauchen.
 Augenblicke, in denen frau sich dem lieben Gott so nah füllt...
Augenblicke außerhalb Zeit und Raum, magische Momente in denen alles möglich scheint.
 Das Geheimnis lässt die Hüllen fallen und das Unbegreifbare sich in aller Schlichtheit zeigt.






Zeit des Ausprobierens und Experimentierens...
 
Es wurden einige Techniken ausprobiert, die der Haut Stabilität geben sollen 
 und... was blieb, war Pappmaché.

Eine harte Zeit. Unmengen von Pappmaché herzustellen, die ich für den Rumpf gebraucht habe, erforderte Muckis und nicht wenig. Ein voller Körpereinsatz war gefragt... ich meine Händeeinsatz, haha. Es scheint,
 die härteste Arbeit bleibt unsichtbar. Wie so oft im Leben. Bevor etwas entsteht und in ihrer Schönheit erstrahlt, muss frau unspektakuläre und unsichtbare Arbeit, die keinen Applaus findet, investieren.








So langsam bekam die MAMA ihre Form, der Bauch wurde runder und sichtbarer. Je größer und dicker MAMA war, je weniger Raum hatte ich zur Verfügung. Ich musste in einen Raum umziehen, der viel kleiner war. Zunehmend enger. So wie im Leben. Je größer der Bauch, desto enger und unbequemer hat die werdende Mama. Und so ging es mir auch. Dicke Schicht aus Pappmaché legte sich über den gesamten Rumpf innen und außen. Während der langen Trocknungszeit begann ich an dem Kopf zu arbeiten, Gesichtszüge zu modellieren, die Haare wuchsen und... die MAMA bekam ihr Gesicht.

Hmmm... die ersten Züge... noch nicht aus dieser Welt, haha
... und wieder muss ich warten, bis Pappmaché trocknet und ich weiter werkeln kann.



Eine der vielen Friseur Anproben



Guckt mal hier, MAMA bekam ihr Gesicht. Sie kann sehen, sprechen, atmen und die Haare sind fertig!
Und hier, schon ganz deutlich zu sehen ihr Körper und das Allerheiligste... Gebärmutter.






... Nabelschnur










Der Hut, als Symbol für ein behütetes Leben, die Blüten als Symbol für Schönheit und Freunde 
am Leben und das Pfauenfeder, auf den beiden letzten Photos zu sehen, symbolisiert die innere Weisheit.



Für ihr Kleid habe ich grün gewählt, die Farbe des Wachstums und der Heilung. 
Das Nährende und die Geborgenheit.




Die fließenden Textilien tragen das Thema... im Fluss des Lebens zu sein.



Wie selbständig sie jetzt schon ist, sie kann ihre großen Füße bewegen.

Hihi, wir sehen uns schon ein bisschen ähnlich... wegen grüner Kleidung.  
 Viele Jahre habe ich nur Grüntöne getragen, die gesamte Palette.



MAMA habe ich auch deshalb gewählt, weil dies ein Teil meines großen Jahresthemas ist. Mama bedeutet für mich auch mir selbst gegenüber eine Mama zu sein. Wunderbare Mama ist die sich ständig erneuende Mutter Natur. Sie zeigt mir, dass die Wandlungen Zeit brauchen, dass es auch länger dauern kann. Und auch, dass die Veränderungen im Unsichtbaren stattfinden, bevor die endlich klar und deutlich erscheinen. Sie sagt, ohne Abschied kein Leben. Das Abspalten vom Alten, vom Alt-Lasten erst die Basis für einen Neuanfang sein kann. Das wundervollste: Sei im Fluss und hab Vertrauen, denn die Veränderungen finden erst mal 
im Unsichtbaren statt. Das Leben ist ein Rhythmus.











Ihr Lieben, habt zauberschöne Glücksmomente, Eure Grażyna


Im nächsten Post geht es um das Zerbrochene...





NACHTRAG

Schaut mal hier, was ich noch gefunden habe, Grażyna in der Höhle...







Kommentare:

  1. Liebe Grazyna,
    ohlàlà....da hattest du ja eine ordentliche Aufgabe gestellt bekommen. Und was soll ich sagen: Du hast sie mit Bravour gelöst! Mit so vielen liebevollen Details und dem kindlichen Empfinden angepasst, mit dem Blick für's Wesentliche und doch mit so viel Phantasie und Hingabe! Was mich sehr interessieren würde: Wie haben denn die Kinder darauf reagiert, für die du ja die MAMA hast entstehen lassen? Ich könnte mir vorstellen, dass sie grossartig angekommen ist bei den Kleinen, die sie dann wohl mit Feuereifer erforscht haben!
    Die riesigen Nana's und sontigen Plastiken von Niki de Saint Phalle haben mich schon immer auf ihre ganz eigene Weise berührt. Sie und ihr Mann Jean Tinguely haben sich wohl gegenseitig beflügelt und inspiriert, da kam so viel künstlerische Energie zusammen! Auch die ratternden, klimpernden, zischenden und sich auf geheimnisvolle Weise "selbstständig machenden" maschinellen Skulpturen von Jean Tinguely sind faszinierend. Beider Werke werden wohl ewig ihren Platz in der Welt der Kunst haben und behalten!
    Danke für die interessanten und amüsanten Einblicke in das Entstehen deiner MAMA!
    Hab einen feinen Tag,
    herzlichste Grüsse!

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    1. Liebe Frau Hummel, nach Deinem traurigem Post heute findest Du noch Kraft und Zeit bei mir zu kommentieren? Bin bisschen sprachlos... ich meine, es rührt mich seeehr... Du Liebe, MAMA gehört zu Ausstellung KÖRPER im KI.MU. und wird den Kindern im Rahmen einer Führung angeboten, als die Möglichkeit die Gebärmutter zu erfühlen, im Sinne von reinkrabbeln, dort verweilen und sich tragen lassen, Geborgenheit erleben. Kinder hatten großen Spaß daran, denn es ist schon ein „kleines Abenteuer“, zu wagen in den dunklen Bauch reinzugehen aber weil sie so bunt und kuschelig ist... haben die auch ziemlichen Spaß daran... sich auf den Armen aufzuhängen oder sie gar an den Haaren zu ziehen... jaja. Ein Wunder, dass sie noch überhaupt lebt... sind doch alles Textilien. Ich denke, sie hält immer noch (hat schon... zig Tausende Kinder „geboren“) weil da mein ganzes Herz ist...
      Liebe Frau Hummel, ahhh...die verrückten Maschinen Skulpturen von Tinguely, die sind Klasse... schon speziell! Und Du magst ja Niki de Saint Phalle? Schööön... Sie war für mich der Türöffner zu „Traue Dich, tue es „. Mein allerliebstes von ihr ist ihr Lebenswerk, Tarot Garten in der Toskana.
      Liebe Frau Hummel, schön... dass ich Dir heute ein wenig Freunde machen konnte, wünsche Dir viele Kraft und alles Liebe :)) Deine Grażyna

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  2. Himmel, Grazy, und Du bist so ein Floh!!! WAS für eine Aufgabe und wie genial gelöst. Ich kannte das ja bereits, aber Du, ich staune immer und immer wieder. Dieses Baby ist grooooß, hahaha. Klasse! Ja, die großen Ladies... Und wir werden neu entstehen, immer wieder und immer besser, lassen hinter uns, was nicht mehr gut genug ist, streben weiter... Leben.
    Grazy, ich drücke Dich und freue mich, Dich gefunden zu haben. Deine Freundin Méa

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    1. Von wegen Floh, Du weißt ja selbst... dass wir Berge versetzen können und das OHNE Muskelkraft haha... Genau, und ich möchte immer mehr zur Ursprung in mir und dort das Vergessene und Verschüttete wieder zu mir nehmen... Habe KATZENBUCH... GENIAL... WUNDERSCHÖN... WAHNSINNIG... LEBENSKERN!!! Und die FREUDE ist ganz meinerseits :))) Drück Dich auch, ein wenig doooooolle :)) Deine Freundin Grażyna

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  3. Meine Güte ist das Wahnsinn, so toll umgesetzt. Hut ab! Weich und trotzdem so stabil das es dich beschützen kann , wie eine richtige Mama eben.
    Kunst kommt bekanntlich von können und du kannst es da besteht kein Zweifel.
    Bin ganz begeistert, die Kids hatten sicher eine riesen Freude daran in die Mama zu krabbeln.
    Liebe Grüße... Anja

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    1. Anja, ich sag’s Dir... die Kiddis haben Riesenspaß daran sie an den Haaren zu ziehen oder gar ... auf sie zu klettern... jaja, die erlauben sich schon was, ohne Betreuung :)) Im Ernst... ist schon ein Erlebnis in ihrem Bauch zu verweilen. Und der Hut... der sitzt meistens schief, hihi Kinder wollen Spaß haben... Freue mich sehr über Deinen Besuch Du Liebe und wünsch Dir bezaubernde Zeit, ich drück Dich, Deine Grażyna

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  4. Liebe Grazyna,
    Deine Post ist wunderbar und spannend.
    Diese Ideen,diese Umsetzung und die Farben,so warm,so beschützend,halt eine MAMA.
    Für mich war GRÜN immer die Farbe der Hoffnung,ab jetzt kommt Wachstum und die Heilung dazu.
    Freu mich schon auf Deine nächste Post!
    Einen himmlischen Abend!!!! Dein Aprilengel

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    1. Ah, lieber Aprilengel, schön, dass Du mich wieder besuchst und Gefallen an dem Post findest. Mit dem Grün sehe ich das so... ich hoffe, also bin in Erwartung, dass die Dinge sich gut entwickeln... ist auch richtig. Ich persönlich bevorzuge Wachsen und Nähren, denn durch Wachsen und durch Nähren gehe ich aus der Erwartungshaltung in der Hoffnung... zum aktiven Handeln... nähren... wachsen, also ich gehe dem was ich hoffe aktiv entgegen. Hab feine Zeit und schon mal ein Zauberwochenende, alles Liebe Dir, Deine Grażyna

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    2. Liebe Grazyna,
      ich lerne von Dir und ich lerne GERN !
      Du zeigst mir einen anderen Blickwinkel. Hab DANK dafür.
      Dir auch ein Zauberwochenende und eine himmlische Umarmung,Dein Aprilengel

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    3. ... und ich entwickle mich weiter durch Euch, Ihr seid mein Spiegel :))

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  5. hallooo,
    jaaa, sehr gut gelöst, ich bin begeistert, da ist ja alles dran und sie beschützt einen und man kann
    so schön reinschlüpfen. Toll.
    Ne Menge Arbeit aber die hat sich gelohnt.

    Lieben Gruß Eva

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    1. Hallo liebe Eva, herzlich Willkommen auf meinem Baby Blog, freue mich sehr, dass Du hier bist :)) Wünsche Dir traumschöne Zeit und alles Liebe, Deine Grażyna

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  6. Wie ich es liebe, wenn man mich in dieser Welt der Massenware und Oberflächlichkeiten überrascht. Nein, so etwas habe ich doch noch nie gesehen. Meine Güte, was für eine Arbeit und wie liebevoll gemeistert, liebe Grażyna. Was für eine Technikenvielfalt!
    Herzlichen Glückwunsch und liebe Grüße,
    Angelika

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    1. Hallo liebe Angelika, danke! So etwas wie MAMA wirst Du auch nirgendwo im öffentlichen Bereich finden, dessen bin ich mir ganz sicher. Und auch in keinen anderen Kindermuseum in Europa. Der Grund dafür ist... so eine bekloppte, wie ich findet sich nicht noch einmal. Fast umsonst macht das doch kein Mensch!!! Ja, Angelika, Du hast es richtig gehört :) Museen haben dafür kein Geld und Kindermuseum schon gar nicht. Für mich war es eine Herzensache und ich habe meine Stunden nicht gezählt. Ich habe eine einmalige Chance gesehen ein unendlich komplexes Werk machen zu können und weil ich die Kunstwerke von Niki de St. Phalle vor Augen hatte, wusste ich von Anfang an, dass ich zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort bin. Mir war auch bewusst, dass das eine absolut einmalige Möglichkeit für mich ist. Das, was ich dabei gelernt habe und dadurch zurückbekommen ist auch unbezahlbar.
      Alles Liebe und wspanialego czasu zyczy twoja Grażyna

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  7. zuerst einmal entfährt mir tiefes, beeindrucktes, bewundernderndes WOW ... was für ein wunderbares projekt! alles gebaut, gewebt, genäht, geklebt, ersonnen und versponnen... aus all deinen gedanken, inneren bildern, deiner sicht auf die welt ...
    herzlichste grüße & wünsche an dich ;-)
    amy

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    1. Amy, liebsten Dank für Deine Herzensworte :)) Freue mich seeehr über Deinen Besuch bei mir, fühle Dich wohl hier... und komm wieder, hihi. Alles Liebe Dir, hab wunderbar schöne Zeit :)) Deine Grażyna

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  8. Oh, du liebe Grażyna ,
    vielen Dank für deinen Hinweis auf dieses Posting - ja, wenn ich gesehen hätte, dass du Niki de Saint Phalles Hon als Vorbild hattest für dein eigenes wunderbares Werk Mama, dann wäre mir schon einiges klar gewesen! Wir haben wirklich einiges gemeinsam: Ich habe übrigens auch künstlerische Projekte für und mit Kinder(n) gemacht, die u.a. mit Niki's Kunst zu tun hatten: Z.B. ein Fliesenkunstprojekt im KunstHausWien (Hundertwasser-Museum) vor leider schon rund 25 Jahren ... da haben wir (ein Künstlerteam aus 4 Personen) Fliesenmosaike mit den Kindern gelegt - angeregt durch die Werke von Friedensreich Hundertwasser, Antoni Gaudi ... und eben Niki ... Die Aktion war leider ganz schlecht bezahlt, kam aber beim Publikum, bei den Kindern und auch im KunstHaus wunderbar an...
    Und ja, ich war schon im Tarotgarten - sogar zweimal - und vor allem das erste Mal war ein richtiges WUNDER. Hier in diesem Uralt-Posting kannst du mehr darüber lesen: http://rostrose.blogspot.co.at/2009/10/il-giardino-dei-tarocchi.html
    Ganz liebe Grüße aus Rostrosenhausen
    Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2015/07/bloggerspaziergang-mit-hund-und-andere.html

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    1. Liebes Roströschen, wie ich mich über Deine lieben Worte freue :)) Das ist ja alles spannend, was Du schreibst. Ähnlichkeiten gibt’s es sogar bei der finanziellen Wertschätzung der Kunstprojekte. Magst Du lesen hier zwei Kommis höher, was ich Angelika geantwortet habe? Danke :)) Ja, Hundertwasser ist bei mir grooooooß geschrieben, nicht nur wegen seiner Kunst aber wegen seiner Lebenshaltung und der Symbiose zwischen Kunst, Leben und Natur.
      Gaudi... war und bleibt immer ein Göttlicher Funke auf Erden für mich. Dazu mache ich auch extra Post. Danke auch für Deinen Hinweis zu Tarot Garten Posting, das ist lieb :)) Bin gespannt, ob Du in der Sagrada Familia warst? Falls Du auch darüber gepostet hast, lese ich das sehr gerne.
      Aber vorher besuche Dich gleich auf Deinen Blog und ich wünsche Dir wundervolle sonnige Zeit uns alles Liebe, Deine Grażyna

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  9. Grazyna,
    diesen Beitrag muss ich meiner Tochter zeigen!!! Sie hat über diese Person in Kunst ihr Prüfungsthema gewählt. Deshalb konnte ich überhaupt damit etwas anfangen, sonst wäre es mir völlig neu gewesen.
    Sonnige Grüße von mir (Stine)

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    1. Ah, Stine, wie schön! Ich freue mich sehr für Deine Tochter und bin neugierig, ja...
      In der rechten Klickleiste unten sind noch zwei Links zu Niki de Saint Phalle, schaue mal da noch rein. Der Tarot Garten in der Toskana, ihr Lebenswerk!!! Liebe Stine, sei ganz herzlich von mir umarmt und danke für die zaubervollsten Geschenke heute :)) Hab sonniges und fröhliches Wochenende, liebe Grüße an Töchterchen, bis bald, Deine Grażyna

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  10. Liebe Grazyna,
    wie du siehst, ich pirsche mich voran.
    Ich kann deinen Blog gar nicht mehr verlassen, Post für Post verschlinge ich.
    Ja Niki de Saint Phalle hat auch in meinem Leben viel bewegt.
    Deine Umsetzung begeistert mich total.
    Ich liebe es genauso, durch meine Hände etwas entstehen zu lassen.
    Ob es Blumen oder Mosaike sind, dieser spannende Entstehungsprozess fasziniert unendlich.
    So kann ich deine Begeisterung unheimlich gut nachvollziehen,
    die unterschiedlichen Stoffe, das Pappmache, Draht, Holz,
    die gegensätzlichen Komponenten zu einem wunderbaren neuen Ganzen zusammenzufügen. Herrlich!!
    Du wirst viele Kinder damit fasziniert und ihre Phantasie beflügelt haben.
    Einfach wunderbar.
    Liebe Grüße
    Kerstin

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    1. Liebe Kerstin, heute ist mein Glückstag, weil Du mir so viel schenkst, DANKE :))
      Auch bei Dir hatte Niki viel bewirkt? Schön... Sie war für mich das grüne Licht für SEI, WAS DU BIST und HOLE AUS DIR HERAUS DAS, WAS DADRINNEN IST UND VERSUCHE NICHT DORT WAS ANDERES ZU SUCHEN!
      Sie hatte diese bewegende Kraft, ohne wenn und aber.
      Wie schön, dass Du dieses Gefühl kennst, wenn durch Deine Hände etwas entsteht! Das freut mich, weil ich finde, das ist Glück pur, dieser Prozess und Gefühl!
      Oh ja, so eine MAMA ist auch in Kindermuseen einmalig, ein Wunder, dass sie noch lebt, nach sooooooooo vielen Kindern... Liebe Kerstin, sooooo schön, dass Du mich hier besuchst hast. Ich gehe jetzt zu den nächsten Post und hab noch einen wunderschönen Abend, Deine Grażyna

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